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Neufassung der Stellungnahme IDW RS HFA 31 n.F. verabschiedet

Immaterielle Vermögensgegenstände, IDW RS HFA 31 n.F., Herstellungskosten
Autor: Prof. Dr. Christian Zwirner

Der HFA des IDW verabschiedete mit Stand vom 18.12.2017 eine Neufassung der Stellungnahme zur Rechnungslegung: Aktivierung von Herstellungskosten (IDW RS HFA 31 n.F.). Wesentliches Ziel der Neufassung ist die Anpassung des Standards an den DRS 24. Zudem wurden in der Neufassung das BilRUG sowie weitere redaktionelle Änderungen berücksichtigt.

Die Neufassung des IDW RS HFA 31 ersetzt die bisherige Stellungnahme vom 23.06.2010. Zudem berücksichtigt die Neufassung an verschiedenen Stellen eine Anpassung an DRS 24 „Immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss“, welcher die bilanzielle Behandlung der Maßnahmen zur Erweiterung oder Verbesserung von Software regelt.

Wie bereits im Zusammenhang mit der Änderung von IDW RS HFA 11 verfolgt der HFA des IDW mit der Änderung von IDW RS HFA 31 das Ziel einer Harmonisierung zwischen dem bisherigen IDW RS HFA 31 a.F. und dem DRS 24 „immaterielle Vermögensgegenstände im Konzernabschluss“.

Die umfangreichste materielle Änderung im Vergleich zum IDW RS HFA 31 a.F. befindet sich in Tz. 8 der Verlautbarung und betrifft den Zeitraum der Herstellung. Die Herstellung beginnt mit dem auf die Schaffung, die Erweiterung oder die wesentliche Verbesserung des zu bewertenden Vermögensgegenstands gerichteten Kombinationsprozess von Produktionsfaktoren. Vorbereitungshandlungen gehören zum Herstellungsvorgang, wenn ein Vermögensgegenstand zum Zeitpunkt der Beendigung der Aufstellung des Abschlusses hinreichend konkretisiert ist.

Sofern sich der zu bewertende Vermögensgegenstand erst nach Beendigung der Aufstellung des Abschlusses konkretisierte, konnte der Bilanzierende nach IDW RS HFA 31 a.F. die vor dem Abschlussstichtag angefallenen Aufwendungen für Vorbereitungshandlungen, die zunächst mangels Konkretisierung des Vermögensgegenstands nicht aktivierbar waren, aus Vereinfachungsgründen anstelle einer Abschlussänderung in späteren Perioden insoweit nachaktivieren, als ansonsten eine Abschlussänderung nach den allgemeinen Grundsätzen (IDW RS HFA 6) zulässig wäre. Künftig dürfen vor dem Abschlussstichtag angefallene Aufwendungen für Vorbereitungshandlungen, die mangels Konkretisierung in der betreffenden Periode nicht aktiviert wurden, nicht mehr in Abschlüssen für spätere Perioden nachaktiviert werden. Die neue Regelung steht damit im Einklang mit DRS 24.86.

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