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DPR-Prüfungsschwerpunkte für 2017

Enforcement, DPR, Rechnungslegung, IFRS, Abschlussprüfung, Kapitalmarkt
Autor: Prof. Dr. Christian Zwirner

Jährlich veröffentlicht die DPR ihre Prüfungsschwerpunkte. Bei den für das Jahr 2017 und damit für die IFRS-Abschlüsse zum 31.12.2016 geltenden Schwerpunkten nimmt die DPR auch Bezug auf die von der European Securities and Markets Authority (ESMA) am 28.10.2016 bekannt gemachten Prüfungsschwerpunkte.

Für die Erstellung und Prüfung der IFRS-Abschlüsse für das Geschäftsjahr 2016 sind im Besonderen die nachstehenden Aspekte zu beachten:

  1. Präsentation der finanziellen Messgrößen (Financial Performance): Hierbei ist bspw. auf die Präsentation von Informationen, die nicht originär von einem Standard verlangt sind, zu achten; darüber hinaus wird u.a. auch hinterfragt, inwieweit durch die Einfügung zusätzlicher Zwischensummen o.Ä. die Klarheit der Darstellung vermindert wird.
  2. Finanzinstrumente – Unterscheidung zwischen Eigenkapitalinstrumenten und finanziellen Verbindlichkeiten: Regelmäßig treten hier in der Praxis Unsicherheiten und Fehler bei der Klassifizierung von Finanzinstrumenten, die nicht typisch sind, auf.
  3. Anhangangaben zu den Auswirkungen neuer Standards auf den IFRS-Konzernabschluss: Hier wurde in der Vergangenheit immer wieder bemängelt, dass die dort vermittelten Informationen für die Abschlussleser zu allgemein und zu wenig aussagekräftig sind.
  4. Anteile an anderen Unternehmen: Im Fokus stehen hierbei die Beurteilung von Ermessensentscheidungen bei „atypischen“ Fällen, das Vorgehen bei Änderungen der Beherrschung eines Beteiligungsunternehmens sowie die Beurteilung der quantitativen und qualitativen Wesentlichkeit bei nicht konsolidierten Tochterunternehmen und die Darstellung bei erstmaliger Einbeziehung.
  5. Werthaltigkeitstests von Sachanlagevermögen: In diesem Zusammenhang wird die DPR auf die Durchführung des Werthaltigkeitstests bei Vorliegen von triggering events, die Plausibilität der wesentlichen Annahmen zur Ermittlung des erzielbaren Betrags auf CGU-Ebene, die Einbeziehung von Schulden bei der Ermittlung des Nutzungs- und des Buchwerts der CGU sowie bestimmte Anforderungen bei nicht vollständiger Erfassung der rechnerischen Wertminderung einer wesentlichen CGU achten.

 

 

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