{"id":10946,"date":"2021-01-22T15:52:25","date_gmt":"2021-01-22T14:52:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kleeberg.de\/?p=10946"},"modified":"2024-10-07T14:37:12","modified_gmt":"2024-10-07T12:37:12","slug":"auswirkungen-der-holzeinschlbeschrv2021-nach-dem-forstschaeden-ausgleichsgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kleeberg.de\/en\/2021\/01\/22\/auswirkungen-der-holzeinschlbeschrv2021-nach-dem-forstschaeden-ausgleichsgesetz\/","title":{"rendered":"Auswirkungen der HolzEinschlBeschrV2021 nach dem Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die seit 2018 aufgetretenen Extremwettereignisse (St\u00fcrme, Hitze- und D\u00fcrreperioden) und der nachfolgende Sch\u00e4dlingsbefall haben unter anderem in Deutschland zu immensen Kalamit\u00e4tsholzanf\u00e4llen und einbrechenden Holzabsatzm\u00e4rkten gef\u00fchrt. Durch die globale Corona-Pandemie wurde diese Situation zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem zuletzt vor 20 Jahren f\u00fcr das Forstwirtschaftsjahr 2001 (01.10.2000 bis 30.09.2001) eine Einschlagsbeschr\u00e4nkung nach dem Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz angeordnet wurde , hat der Bundesrat am 26.03.2021 nunmehr einer Verordnung \u00fcber die Beschr\u00e4nkung des ordentlichen Holzeinschlags in dem <strong>Forstwirtschaftsjahr 2021<\/strong> (kurz: HolzEinschlBeschrV2021) endg\u00fcltig zugestimmt. Der Erlass der HolzEinschlBeschrV2021 durch das Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie geht zur\u00fcck auf eine Landesinitiative aus Nordrhein-Westfalen im Oktober 2020, um auch auf diese Weise den schwerwiegenden \u00fcberregionalen Marktst\u00f6rungen mit gravierendem Verfall der Holzpreise entgegenzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die HolzEinschlBeschrV2021 hat allerdings nicht nur Auswirkungen auf den Holzeinschlag; es ergeben sich daneben auch steuerliche Implikationen, auf die das Hauptaugenmerk der nachfolgenden Ausf\u00fchrungen liegen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Betroffene Holzart<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verordnung sieht vor, dass f\u00fcr die <strong>Holzart Fichte<\/strong> der ordentliche Holzeinschlag auf <strong>85 vom Hundert<\/strong> beschr\u00e4nkt wird. Bei der Berechnung des Vomhundertsatzes ist der durchschnittliche Einschlag der Jahre 2013 bis 2017 zugrunde zu legen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl in der Verordnung dies nicht n\u00e4her bestimmt ist, ist zum einen davon auszugehen, dass sich der durchschnittliche Einschlag im Betrachtungszeitraum 2013 bis 2017 nach den jeweiligen tats\u00e4chlichen Wirtschaftsjahren der Forstbetriebe bestimmt und nicht auf hiervon in der Regel abweichende Forstwirtschaftsjahre abzustellen ist. Zum anderen ist im ma\u00dfgeblichen Zeitraum nur der Einschlag der Holzart Fichte zu betrachten. In die Berechnung des durchschnittlichen Fichten-Einschlages in den Jahren 2013 bis 2017 sind s\u00e4mtliche (tats\u00e4chlichen) Fichten-Holznutzungen des Forstbetriebes und damit auch die (Fichten-)Kalamit\u00e4tsnutzungen in diesen Jahren einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geltungszeitraum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einschlagsbeschr\u00e4nkung ist nach \u00a7 1 Abs. 1 der Verordnung nur f\u00fcr das Forstwirtschaftsjahr 2021 g\u00fcltig, d. h. f\u00fcr den <strong>Zeitraum 01.10.2020 bis zum 30.09.2021.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Steuerliche Auswirkungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zeitraum der Einschlagsbeschr\u00e4nkung ergeben sich folgende besonderen steuerlichen Auswirkungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Tariferm\u00e4\u00dfigung f\u00fcr Kalamit\u00e4tseink\u00fcnfte<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Zeitraum der Geltung der Einschlagsbeschr\u00e4nkung \u2013 mithin im Zeitraum vom 1.10.2020 bis 30.9.2021 \u2013 unterliegen s\u00e4mtliche in diesem Zeitraum verwerteten <strong>Kalamit\u00e4tsnutzungen<\/strong> gem\u00e4\u00df \u00a7 5 Abs. 1 Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz einheitlich dem <strong>\u00bc-Steuersatz<\/strong> des \u00a7 34b Abs. 3 Nr. 2 EStG. Es ist hierbei unma\u00dfgeblich, ob die Kalamit\u00e4tsnutzungen innerhalb oder au\u00dferhalb des Nutzungssatzes angefallen sind, womit ein festgesetzter Nutzungssatz zur Erlangung der Tariferm\u00e4\u00dfigung nicht erforderlich ist. Die Beg\u00fcnstigung umfasst Kalamit\u00e4tsnutzungen aus s\u00e4mtlichen Holzarten; sie ist damit nicht eingeschr\u00e4nkt auf die Holzart Fichte. Voraussetzung f\u00fcr die Inanspruchnahme der Tariferm\u00e4\u00dfigung ist jedoch, dass die angeordnete Einschlagsbeschr\u00e4nkung eingehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Ermittlung der beg\u00fcnstigten Kalamit\u00e4tseink\u00fcnfte gilt im \u00dcbrigen \u00a7 34b Abs. 2 EStG. Da in der Regel die Wirtschaftsjahre f\u00fcr die Gewinnermittlung der Forstbetriebe nicht mit dem Forstwirtschaftsjahr (01.10. bis 30.09) \u00fcbereinstimmen, sondern h\u00e4ufig das Kalenderjahr oder den Zeitraum 01.07. bis 30.06. umfassen , erfordert die Ermittlung der beg\u00fcnstigten Kalamit\u00e4tseink\u00fcnfte im Verordnungszeitraum gesonderte Aufzeichnungen und verkomplizierende Berechnungen. So muss zum einen der mengenm\u00e4\u00dfige Einschlag der Holzart Fichte <strong>im Zeitraum der Einschlagsbeschr\u00e4nkung<\/strong>, also im Zeitraum 01.10.2020 bis 30.09.2021, zur \u00dcberpr\u00fcfung der Einhaltung der Beschr\u00e4nkung gesondert festgehalten werden. Zum anderen sind bei einem kalenderjahrgleichen Wirtschaftsjahr 2020 und 2021 die in den Zeitr\u00e4umen 01.10.2020 bis 31.12.2020 und 01.01.2021 bis 30.09.2021 beg\u00fcnstigten Kalamit\u00e4tseink\u00fcnfte nur durch gesonderte (zeitanteilige) Berechnungen aus den Daten f\u00fcr das jeweilige Gesamtwirtschaftsjahr zu ermitteln. Wird der Gewinn des land- und forstwirtschaftlichen Betriebes nach dem vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahr vom 01.07. bis 30.06. ermittelt, stellt sich dieses Problem analog f\u00fcr die Zeitr\u00e4ume vom 01.10.2020 bis 30.06.2021 und vom 01.07.2021 bis 30.09.2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kalamit\u00e4tsnutzungen, die im Zeitraum der Geltung der Einschlagsbeschr\u00e4nkung anfallen, jedoch erst nach dem 30.09.2021 verwertet werden, <strong>k\u00f6nnen<\/strong> gem\u00e4\u00df \u00a7 5 Abs. 2 Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz ebenfalls mit dem \u00bc-Steuersatz besteuert werden. Zu beachten ist, dass es sich hierbei um ein Wahlrecht handelt. Es ist deshalb darauf zu achten, dass der in der Regel g\u00fcnstig wirkende Antrag auf erm\u00e4\u00dfigte Besteuerung im Rahmen der Steuerveranlagung tats\u00e4chlich gestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Aktivierungswahlrecht f\u00fcr Kalamit\u00e4tsholz<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bilanzierende Forstbetriebe haben nach \u00a7 4a Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz das <strong>Wahlrecht<\/strong>, zu den Bilanzstichtagen, die innerhalb des Zeitraums der Einschlagsbeschr\u00e4nkung liegen, von der Aktivierung von eingeschlagenem, jedoch noch unverkauftem Kalamit\u00e4tsholz ganz oder teilweise abzusehen. In das Aktivierungswahlrecht f\u00e4llt jegliches vorhandenes Kalamit\u00e4tsholz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pauschs\u00e4tze f\u00fcr Betriebsausgaben<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht buchf\u00fchrungspflichtige sowie nicht freiwillig buchf\u00fchrende land- und forstwirtschaftliche Betriebe <strong>k\u00f6nnen<\/strong> nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 4 Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz zur Abgeltung der Betriebsausgaben einen erh\u00f6hten Pauschsatz von 90 % der Einnahmen aus s\u00e4mtlichen Holznutzungen absetzen. Soweit das Holz auf dem Stock ver\u00e4u\u00dfert wird, erm\u00e4\u00dfigt sich der Pauschsatz auf 65 %.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Inanspruchnahme des Forstsch\u00e4den-Ausgleichsfonds<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Finanzielle Mittel eines vorhandenen Forstsch\u00e4den-Ausgleichsfonds <strong>k\u00f6nnen<\/strong> zur Erg\u00e4nzung der durch die Einschlagsbeschr\u00e4nkung geminderten Erl\u00f6se ohne steuerliche Sanktionierung in Anspruch genommen, d.h. entnommen werden. Die Inanspruchnahme der Fondsmittel bewirkt, dass in gleicher H\u00f6he die Forstsch\u00e4den-Ausgleichsr\u00fccklage gewinnerh\u00f6hend aufzul\u00f6sen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u00dcbervorr\u00e4te bei der Holzwirtschaft<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Holzh\u00e4ndler und\/oder S\u00e4gewerke, die ihren Gewinn nach \u00a7 5 EStG ermitteln, <strong>k\u00f6nnen<\/strong> nach \u00a7 7 Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz bei der Bewertung des Vorratsverm\u00f6gens den Mehrbestand an bestimmten Holzvorr\u00e4ten anstelle mit den ma\u00dfgeblichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem um 50 % geringeren Wert ansetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die am 26.03.2021 nunmehr verabschiedete HolzEinschlBeschrV2021 nach \u00a7 1 Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz er\u00f6ffnet f\u00fcr die ohne Zweifel wirtschaftlich stark von der Holzmarktkrise betroffenen Forstbetriebe einige steuerliche Ma\u00dfnahmen, die teilweise als Wahlrecht ausgestaltet sind. Die steuerlichen Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen ggf. dazu beitragen, die wirtschaftlichen negativen Folgen der Holzmarktkrise bei den Forstbetrieben auf der (einkommen-)steuerlichen Ebene zumindest etwas abzufedern. Als wichtigste steuerliche Ma\u00dfnahme ist hierbei sicherlich die Anwendung des \u00bc-Steuersatzes auf <strong>s\u00e4mtliche<\/strong> Kalamit\u00e4tseink\u00fcnfte innerhalb des Zeitraumes der Einschlagsbeschr\u00e4nkung anzusehen. Es bleibt schlie\u00dflich zu hoffen, dass sich die Einschlagsbeschr\u00e4nkung daneben auch positiv auf die Holzmarktpreise und damit positiv auf das wirtschaftliche Ergebnis der Forstbetriebe auswirkt. Denn: Nur, wenn die Forstbetriebe positive Ergebnisse erwirtschaften, k\u00f6nnen die vorgesehenen steuerlichen Ma\u00dfnahmen ihre Wirkung entfalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die seit 2018 aufgetretenen Extremwettereignisse (St\u00fcrme, Hitze- und D\u00fcrreperioden) und der nachfolgende Sch\u00e4dlingsbefall haben unter anderem in Deutschland zu immensen Kalamit\u00e4tsholzanf\u00e4llen und einbrechenden Holzabsatzm\u00e4rkten gef\u00fchrt. Durch die globale Corona-Pandemie wurde diese Situation zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft. 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Durch die globale Corona-Pandemie wurde diese Situation zus\\u00e4tzlich versch\\u00e4rft.<\\\/h4><p style=\\\"font-size: 14px; background-color: #ffffff;\\\">Nachdem zuletzt vor 20 Jahren f\\u00fcr das Forstwirtschaftsjahr 2001 (01.10.2000 bis 30.09.2001) eine Einschlagsbeschr\\u00e4nkung nach dem Forstsch\\u00e4den-Ausgleichsgesetz angeordnet wurde , hat der Bundesrat am 26.03.2021 nunmehr einer Verordnung \\u00fcber die Beschr\\u00e4nkung des ordentlichen Holzeinschlags in dem <strong>Forstwirtschaftsjahr 2021<\\\/strong> (kurz: HolzEinschlBeschrV2021) endg\\u00fcltig zugestimmt. 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Bei der Berechnung des Vomhundertsatzes ist der durchschnittliche Einschlag der Jahre 2013 bis 2017 zugrunde zu legen.<\\\/p><p>Obwohl in der Verordnung dies nicht n\\u00e4her bestimmt ist, ist zum einen davon auszugehen, dass sich der durchschnittliche Einschlag im Betrachtungszeitraum 2013 bis 2017 nach den jeweiligen tats\\u00e4chlichen Wirtschaftsjahren der Forstbetriebe bestimmt und nicht auf hiervon in der Regel abweichende Forstwirtschaftsjahre abzustellen ist. Zum anderen ist im ma\\u00dfgeblichen Zeitraum nur der Einschlag der Holzart Fichte zu betrachten. 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Es ist deshalb darauf zu achten, dass der in der Regel g\\u00fcnstig wirkende Antrag auf erm\\u00e4\\u00dfigte Besteuerung im Rahmen der Steuerveranlagung tats\\u00e4chlich gestellt wird.<\\\/p><h5><span style=\\\"text-decoration: underline;\\\">Aktivierungswahlrecht f\\u00fcr Kalamit\\u00e4tsholz<\\\/span><\\\/h5><p>Bilanzierende Forstbetriebe haben nach \\u00a7 4a Forstsch\\u00e4den-Ausgleichsgesetz das <strong>Wahlrecht<\\\/strong>, zu den Bilanzstichtagen, die innerhalb des Zeitraums der Einschlagsbeschr\\u00e4nkung liegen, von der Aktivierung von eingeschlagenem, jedoch noch unverkauftem Kalamit\\u00e4tsholz ganz oder teilweise abzusehen. In das Aktivierungswahlrecht f\\u00e4llt jegliches vorhandenes Kalamit\\u00e4tsholz.<\\\/p><h5><span style=\\\"text-decoration: underline;\\\">Pauschs\\u00e4tze f\\u00fcr Betriebsausgaben<\\\/span><\\\/h5><p>Nicht buchf\\u00fchrungspflichtige sowie nicht freiwillig buchf\\u00fchrende land- und forstwirtschaftliche Betriebe <strong>k\\u00f6nnen<\\\/strong> nach Ma\\u00dfgabe von \\u00a7 4 Forstsch\\u00e4den-Ausgleichsgesetz zur Abgeltung der Betriebsausgaben einen erh\\u00f6hten Pauschsatz von 90 % der Einnahmen aus s\\u00e4mtlichen Holznutzungen absetzen. 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Die steuerlichen Ma\\u00dfnahmen k\\u00f6nnen ggf. dazu beitragen, die wirtschaftlichen negativen Folgen der Holzmarktkrise bei den Forstbetrieben auf der (einkommen-)steuerlichen Ebene zumindest etwas abzufedern. Als wichtigste steuerliche Ma\\u00dfnahme ist hierbei sicherlich die Anwendung des \\u00bc-Steuersatzes auf <strong>s\\u00e4mtliche<\\\/strong> Kalamit\\u00e4tseink\\u00fcnfte innerhalb des Zeitraumes der Einschlagsbeschr\\u00e4nkung anzusehen. Es bleibt schlie\\u00dflich zu hoffen, dass sich die Einschlagsbeschr\\u00e4nkung daneben auch positiv auf die Holzmarktpreise und damit positiv auf das wirtschaftliche Ergebnis der Forstbetriebe auswirkt. Denn: Nur, wenn die Forstbetriebe positive Ergebnisse erwirtschaften, k\\u00f6nnen die vorgesehenen steuerlichen Ma\\u00dfnahmen ihre Wirkung entfalten.<\\\/p>\"},\"elements\":[],\"widgetType\":\"text-editor\"}],\"isInner\":false}],\"isInner\":false}]"],"_yoast_wpseo_content_score":["30"],"_thumbnail_id":["19464"],"_wp_old_slug":["steuerliche-auswirkungen-einer-einschlagsbeschraenkung-nach-dem-forstschaeden-ausgleichsgesetz"],"_elementor_controls_usage":["a:4:{s:11:\"text-editor\";a:3:{s:5:\"count\";i:2;s:15:\"control_percent\";i:0;s:8:\"controls\";a:1:{s:7:\"content\";a:1:{s:14:\"section_editor\";a:1:{s:6:\"editor\";i:2;}}}}s:5:\"image\";a:3:{s:5:\"count\";i:1;s:15:\"control_percent\";i:0;s:8:\"controls\";a:1:{s:7:\"content\";a:1:{s:13:\"section_image\";a:1:{s:5:\"image\";i:1;}}}}s:6:\"column\";a:3:{s:5:\"count\";i:1;s:15:\"control_percent\";i:0;s:8:\"controls\";a:1:{s:6:\"layout\";a:1:{s:6:\"layout\";a:1:{s:12:\"_inline_size\";i:1;}}}}s:7:\"section\";a:3:{s:5:\"count\";i:1;s:15:\"control_percent\";i:0;s:8:\"controls\";a:1:{s:6:\"layout\";a:1:{s:14:\"section_layout\";a:1:{s:3:\"gap\";i:1;}}}}}"],"_wpml_media_has_media":["1"],"hide_on_archive":["0"],"_hide_on_archive":["field_637b92f9bbfcd"],"_rkv_posts_syndicated":["a:0:{}"],"_yoast_wpseo_estimated-reading-time-minutes":["6"],"_yoast_wpseo_wordproof_timestamp":[""],"_wpml_media_duplicate":["1"],"_wpml_location_migration_done":["1"],"display_header":["standard"],"_display_header":["field_66e1c0b015b63"],"veranstaltungsort":[""],"_veranstaltungsort":["field_66e43a53cf92b"],"speaker":[""],"_speaker":["field_66e43a4acf92a"],"_elementor_page_assets":["a:2:{s:7:\"scripts\";a:1:{i:0;s:18:\"elementor-frontend\";}s:6:\"styles\";a:1:{i:0;s:12:\"widget-image\";}}"]},"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.2 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Auswirkungen der HolzEinschlBeschrV2021 nach dem Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz - Kleeberg<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.kleeberg.de\/en\/2021\/01\/22\/auswirkungen-der-holzeinschlbeschrv2021-nach-dem-forstschaeden-ausgleichsgesetz\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Auswirkungen der HolzEinschlBeschrV2021 nach dem Forstsch\u00e4den-Ausgleichsgesetz - Kleeberg\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Die seit 2018 aufgetretenen Extremwettereignisse (St\u00fcrme, Hitze- und D\u00fcrreperioden) und der nachfolgende Sch\u00e4dlingsbefall haben unter anderem in Deutschland zu immensen Kalamit\u00e4tsholzanf\u00e4llen und einbrechenden Holzabsatzm\u00e4rkten gef\u00fchrt. 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