News

Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 31.12.2021

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30.09.2021 hinaus bis zum 31.12.2021. Die aktuellen Förderbedingungen der Überbrückungshilfe III Plus werden hierbei weitgehend beibehalten. Ebenfalls verlängert wird die Neustarthilfe Plus, mit der von Corona-bedingten Umsatzeinbrüchen betroffene Soloselbstständige unterstützt werden.

Mit der seit einiger Zeit freigeschalteten Corona-Überbrückungshilfe III Plus wurde der Förderzeitraum der Corona-Überbrückungshilfen zuletzt bereits auf Ende September 2021 ausgeweitet. Mit Schreiben vom 08.09.2021 informiert das BMF nun darüber, dass der Förderzeitraum der Corona-Überbrückungshilfe III Plus nochmals, diesmal bis zum 31.12.2021, verlängert wird. Auch der Förderzeitraum der sogenannten Neustarthilfe Plus wird in diesem Zusammenhang bis zum Jahresende verlängert.

Die grundsätzlichen Regelungen der Corona-Überbrückungshilfe III Plus sollen hierbei im Wesentlichen fortgelten, sodass Unternehmen mit einem corona-bedingtem Umsatzrückgang von mindestens 30 % weiterhin antragsberechtigt sind und die bekannten förderfähigen Fixkosten ansetzen können. Die Restart-Prämie wird in diesem Zusammenhang nicht auf den verlängerten Förderzeitraum in Q4/2021 verlängert, der sogenannten Eigenkapitalzuschuss soll dagegen weiter beantragt werden können.

Die Antragstellung hat unverändert über die sogenannten prüfenden Dritten zu erfolgen. Weitere Einzelheiten zu der Verlängerung der Förderprogramme werden zeitnah veröffentlicht werden. Es ist allerdings durchaus wahrscheinlich, dass die „Verlängerung“ im Rahmen eines neuen, eigenständigen Antrags zu erfolgen hat. Die FAQ zur Überbrückungshilfe III Plus und zur Neustarthilfe Plus werden aktuell überarbeitet und sollen auskunftsgemäß zeitnah veröffentlicht werden. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de  erfolgen.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren

Diese News könnten Sie auch interessieren

Advisory Valuation

EZB und FED erhöhen erneut ihre Leitzinsen

Das Jahr 2022 war aus geldpolitischer Sicht ein Jahr der Leitzinserhöhungen. Die Notenbanken haben insbesondere in der zweiten Jahreshälfte die Leitzinsen vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Inflation kräftig erhöht. Die FED erhöhte im Jahr 2022 den Leitzins insgesamt sieben Mal während die EZB ebenfalls von ihrer langanhaltenden Niedrigzinspolitik...
Advisory Valuation

Basiszinssatz nach IDW S 1 bleibt zum 01.02.2023 bei 2,00 %

Der Basiszinssatz nach IDW S 1 bleibt zum 01.02.2023 mit 2,00 % konstant im Vergleich zum Vormonat. Im Vergleich zum Vormonat sinkt der ungerundete Basiszins jedoch leicht von 2,0399 % (01.01.2023) auf 1,9966 % (01.02.2023). Der für Bewertungszwecke relevante Basiszinssatz ist im Jahr 2022 sehr stark von 0,10 % zum...
Advisory Valuation

Basiszinssatz

Basiszinssätze nach IDW S 1 i. d. F. 2008 Die folgende Tabelle stellt die Basiszinssätze für Unternehmens­bewertungen nach IDW S 1 i. d. F. 2008 bzw. IDW RS HFA 10 für Bewertungsstichtage, beginnend ab 01.11.2017, dar. Die Zinssätze wurden gemäß Vorgaben des IDW (vgl. WPH Edition, Bewertung und Transaktionsberatung,...
Advisory Valuation

OLG Düsseldorf vom 07.07.2022 (Az.: 26 W 13/18)

Das OLG Düsseldorf hat sich in seinem Beschluss vom 07.07.2022 (26 W 13/18) zur Bestimmung des Unternehmenswerts und in diesem Kontext zur Verwendbarkeit plausibler Ausschüttungsannahmen bei der Unternehmensbewertung geäußert. Dem OLG Düsseldorf folgend ist in der ewigen Rente grundsätzlich von typisierten Ausschüttungsannahmen auszugehen. Ausnahmen können sich aber im Zusammenhang...