Bilanzierung des Namensrechts von Influencern
Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg urteilte am 22. April 2026 zur Aktivierungs- und Abschreibungsfähigkeit des kommerzialisierbaren Teils von Namensrechten. Der kommerzialisierbare Teil eines Namensrechts einer Influencerin ist aufgrund des Aktivierungsverbots des § 5 Abs. 2 EStG, nicht als immaterielles Wirtschaftsgut aktivierungs- und abschreibungsfähig, wenn dieses nicht im Privatvermögen, sondern im Betriebsvermögen eines der gewerblichen Betätigung vorangehenden freiberuflichen Betriebs der Steuerpflichtigen entstanden ist. […]
Bilanzierung von KI-Systemen und Softwareentwicklung nach HGB – Eigenentwicklung und Lizenzmodelle im Vergleich

Künstliche Intelligenz hält Einzug in die Unternehmenspraxis – das Handelsrecht hingegen kennt weder Software noch KI als eigenständige Bilanzierungsobjekte. Maßgeblich sind die allgemeinen Grundsätze für immaterielle Vermögensgegenstände. Ob und in welchem Umfang zu aktivieren ist, hängt entscheidend von der Beschaffungsform ab: Eigenentwicklung, entgeltlicher Erwerb oder cloudbasierter Bezug. Das HGB enthält keine speziellen Vorschriften für die […]
Die EmpCo-Richtlinie macht Schluss mit Greenwashing – Es besteht Handlungsbedarf!
Wer sein Produkt bisher als „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ oder „nachhaltig“ beworben hat, ohne dafür belastbare Nachweise vorlegen zu können, lebte in einer rechtlichen Grauzone. Diese Grauzone schließt sich nun. Mit der EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ – kurz EmpCo – hat der europäische Gesetzgeber einen Paradigmenwechsel in der Nachhaltigkeitskommunikation eingeleitet. Deutschland hat die Vorgaben […]
NIS-2 und KRITIS-Dachgesetz: Der neue Standard für Resilienz im deutschen Mittelstand
Mit dem NIS-2-Umsetzungsgesetz und dem KRITIS-Dachgesetz verschärfen sich die Anforderungen an die digitale und physische Resilienz für den deutschen Mittelstand erheblich. Ab sofort haften Geschäftsleitungen persönlich für die IT-Sicherheit, während sich der Kreis regulierter Unternehmen massiv erweitert. Verbindliche Sicherheitsmaßnahmen – etwa nach ISO 27001 oder IDW PH 9.860.2 – werden damit zum zentralen Instrument, um Haftungsrisiken proaktiv zu […]
NIS-2-Richtlinie in Deutschland umgesetzt
Laut einer jüngst durchgeführten TÜV-BSI-Studie zur Cybersicherheit der deutschen Wirtschaft sind eine Zunahme der Cyberangriffe, die mangelnde Kenntnis der Betroffenheit von NIS2 und unzureichende Cybersicherheitsmaßnahmen seitens der Unternehmen verzeichnet worden. In der heutigen digitalisierten Geschäftswelt ist Cybersicherheit entscheidend, um den reibungslosen Betrieb und den langfristigen Erfolg von Unternehmen sicherzustellen. Die Abhängigkeit von vernetzten Informations- und […]